Shanna Stiben - Fachärztin für Allgemeinmedizin, Naturheilkunde und Akupunktur | Kampo

Japanische Medizin - Traditionelle Medizin im Land der aufgehenden Sonne.

Sanfte

Akupunktur

und milde

Kräutertherapie

(Kampo) charakterisieren die

japanische Medizin

.
Die Wirksamkeit der

Akupunktur

in der

Schmerztherapie

wird heute kaum noch bestritten, sowohl bei akuten als auch bei chronischen Schmerzzuständen.

Akupunktur und Kampo

- die

japanische Kräutertherapie

- haben ihren Ursprung in China. Seit dem 16. Jahrhundert erfolgte eine eigenständige Entwicklung dieser beiden

Therapiemethoden

.
Über Jahrhunderte wurden die Kriterien verfeinert, die eine präzise Diagnostik und optimale Behandlung erlauben.

Besonderheit der japanischen Akupunktur

  • Es werden sehr dünne Nadeln verwendet, was bei schmerzempfindlichen Patienten von Vorteil ist.
  • Mittels spezieller Körper-, Bauch-, Puls- und Zungen-Diagnostik wird der Konstitutionstyp festgestellt (Konstitutionelle Akupunktur). Dies ist die wichtigste Grundlage sowohl für die Akupunktur, als auch für die Kräutertherapie.

Vorteile der Kampo-Medizin

  • geringere Anzahl an Einzelarzneimitteln
  • strenge Auswahl der wichtigsten Substanzen
  • strenge Kontrolle nach Rückständen
  • Verfeinerung der pharmazeutischen Aufbereitung
  • geringere Dosierung aufrgund des höheren Wirkstoffgehalts

In der

Kräutertherapie

erfolgte eine Selektion der wirksamen Substanzen, und die pharmazeutische Aufbereitung (maximaler Wirkstoffgewinn aus der

Pflanze

) wurde verbessert - damit konnte ein höherer Nutzungsgrad erreicht werden. Das bedeutet, dass bereits eine kleinere Menge von

Kräutern

mehr Wirksamkeit enthält. Die Überprüfung nach chemischen Rückständen in den

Pflanzen

ist in

Japan

gesetzlich vorgeschrieben und wird von den

Kampo

-Firmen durchgeführt und die Ergebnisse in einem offiziellen Prüfprotokoll veröffentlicht.

Die überlieferten

Kampo-Rezepturen

, die aus mehreren Einzelsubstanzen als Dekokt (Abkochung), Extrakt oder Granulat angewandt werden, wirken als

therapeutische Einheit

. Synergistische Interaktionen der Einzelkomponenten begünstigen die Gesamtwirkung der Mischung und erhöhen die Bioverfügbarkeit der einzelnen Ingredienzien. Unerwünschte Nebenwirkungen der einzelnen

Kräuter

werden somit weitgehend neutralisiert. Mit Hilfe von

Kampo-Rezepturen

lassen sich

Energieblockaden

beheben und krankmachende Faktoren ausleiten. Die Arzneimittel haben je nach Rezeptur eine harmonisierende oder stärkende Wirkung.

(Literatur: Dr. med. U. Eberhard "Leitfaden

Kampo-Medizin

")